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Cloud-Flexibilität im eigenen RZ

Krisenfest mit dem richtigen IT-Bereitstellungsmodell

14.01.2022
Nicht nur in Krisenzeiten ist es überlebenswichtig, schnell auf Veränderungen reagieren und IT-Ressourcen in kürzester Zeit zu hoch- und runterskalieren zu können. Mit dem As-a-Service Modell HPE GreenLake gelingt dies auch im eigenen Rechenzentrum.
Mit dem richtigen As-a-Service Modell lassen sich die Vorteile der Cloud im eigenen Rechenzentrum nutzen.
Mit dem richtigen As-a-Service Modell lassen sich die Vorteile der Cloud im eigenen Rechenzentrum nutzen.
Foto: Gorodenkoff - shutterstock.com

Neue Wettbewerber, steigende Kundenerwartungen, Probleme in der Lieferkette - auch ohne Pandemie haben Unternehmen alle Hände voll zu tun, ihr Geschäftsmodell an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. Die IT-Beschaffung kann mit diesem Tempo oft nicht mithalten, Planung, Einkauf und Bereitstellung von Hard- und Software dauern viel zu lange. Verschätzen sich IT-Verantwortliche in ihren Prognosen, sind entweder unzureichende IT-Ressourcen oder teure Überprovisionierung die Folge. Knappe Budgets sowie der zunehmende Mangel an Fachpersonal machen die Aufgabe auch nicht leichter.

Es ist daher nicht überraschend, dass viele Firmen das Bereitstellungsmodell Cloud favorisieren, bietet es doch einen einfachen, schnellen und flexiblen Zugang zu IT-Ressourcen ohne lange Planung und Vorabinvestitionen. Allein in Deutschland nutzen bereits 82 Prozent der Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern Cloud Computing. Vor allem öffentliche Ressourcen in der Public Cloud erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Fast 70 Prozent der deutschen Anwender setzen auf dieses Bereitstellungsmodell oder planen den Einsatz, vor fünf Jahren waren es noch weniger als 50 Prozent.

Public Cloud im Trend: 67 Prozent der deutschen Unternehmen nutzen Public Cloud Ressourcen oder planen deren Einsatz, noch 2016 waren es gerade einmal 45 Prozent.
Public Cloud im Trend: 67 Prozent der deutschen Unternehmen nutzen Public Cloud Ressourcen oder planen deren Einsatz, noch 2016 waren es gerade einmal 45 Prozent.
Foto: KPMG

Warum die Public Cloud kein Allheilmittel ist

Der anfänglichen Begeisterung für die Cloud folgt jedoch nicht selten Ernüchterung. Dem Marktforschungsunternehmen IDC zufolge haben 85 Prozent der Unternehmen bereits wieder Workloads aus der Public Cloud zurück in lokale Ressourcen migriert. Zu den Hauptgründen zählen Sicherheitsbedenken, Leistungsprobleme und Kosten. Viele Unternehmen wollen sensible Daten wie Geschäftsgeheimnisse und personenbezogene Informationen lieber lokal speichern und verarbeiten, für bestimmte Branchen wie Finanzdienstleister, aber auch für Behörden und andere Institutionen der öffentlichen Hand ist die Public Cloud aus gesetzlichen und regulatorischen Gründen oft keine Option.

Technische Probleme können das Cloud-Erlebnis ebenfalls beeinträchtigen. In ländlichen Gebieten ist Bandbreite nach wie vor knapp, Workloads mit hohem Transaktionsvolumen sind daher in strukturschwachen Regionen kaum befriedigend in der Cloud zu bearbeiten. Legacy-Applikationen und monolithische Datenbanken widersetzen sich ebenfalls gerne der Migration in die Cloud.

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Webinar Cloud-Transformation

Bechtle Webinar Day-2- Operations

Hybride Infrastrukturen clever nutzen

Erfahren Sie in diesem Webinar, wie Sie mit dem As-a-Service-Modell von HPE GreenLake die Vorteile von On-Premises und Public Cloud kombinieren.

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Cloud-Vorteile im eigenen Rechenzentrum nutzen

Der Betrieb einer Cloud ist indes nicht auf öffentliche Ressourcen beschränkt, sondern lässt sich auch in einer firmeneigenen IT-Umgebung realisieren. Der Aufbau einer solchen Private Cloud erforderte bislang jedoch großes Know-how und erhebliche Investitionen in die notwendige Infrastruktur. Private Clouds waren daher meist Großunternehmen oder darauf spezialisierten Providern vorbehalten.

As-a-Service- Modelle wie HPE Greenlake bieten dagegen einen wesentlich schnelleren und flexibleren Zugang zu den Vorteilen der Cloud. Dabei erhalten Unternehmen eine auf ihre Bedürfnisse individuell angepasste IT-Infrastruktur aus Hardware, Software und Services, die Abrechnung erfolgt nach der tatsächlichen Nutzung. Die Ressourcen werden so dimensioniert, dass Lastspitzen einfach abgefangen werden können. Eine teure Überprovisionierung entfällt damit ebenso wie langwierige Beschaffungszyklen und hohe Kapitalbindung. Alle Vorteile einer On-Premises-Architektur wie Datensouveränität, volle Kontrolle über die IT-Infrastruktur, geringe Latenzen und Unabhängigkeit von Bandbreiten und Weitverkehrsnetzen bleiben erhalten. Auf Wunsch verwalten HPE und Service Provider wie das IT-Systemhaus Bechtle die komplette Infrastruktur, was das interne IT-Fachpersonal entlastet.

Fazit: Zukunftsfähige IT braucht einen Plan

Die Zukunft der IT liegt in hybriden Multicloud-Infrastrukturen, die verschiedene Betriebsmodelle kombinieren und so deren jeweiligen Vorteile optimal nutzen. Das As-a-Services Modell von HPE GreenLake bildet dabei das Bindeglied zwischen On-Premises und Public Cloud, indem es typische Cloud-Merkmale wie eine nutzungsbasierte Abrechnung, eine hohe Skalierbarkeit, und eine einfachere Bedienbarkeit ins lokale Rechenzentrum bringt.

Um diese Vorteile optimal nutzen zu können, benötigen Unternehmen jedoch einen ganzheitlichen Ansatz, der alle aktuellen und zukünftigen IT-Anforderungen berücksichtigt und eine darauf abgestimmte Multicloud-Strategie designt. Das IT-Systemhaus Bechtle hat ein Beratungs- und Vorgehensmodell entwickelt, das Unternehmen auf dem Weg zu einer geeigneten Cloud Strategie unterstützt. Es besteht aus unabhängigen Modulen, die separat gebucht werden können. Zu den Angeboten gehören eine Analyse der Geschäftsprozesse und -ziele sowie ein Cloud Readiness Check. In enger Zusammenarbeit mit den IT-Experten vor Ort erarbeiten Bechtle Business-Architekten und Bechtle Consultants ein passgenaues Lösungsdesign, das von Anbieter realisiert und auf Wunsch auch betrieben wird.

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