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KPN weiter privatisiert

19.01.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die niederländische Regierung hat ihre Beteiligung am früheren Staatsmonopolisten KPN auf rund 14 Prozent reduziert. Sie veräußerte dazu Aktien im Wert von rund einer Milliarde Euro an die US-Investment-Bank Lehman Brothers, ihre verbleibenden Anteile sind noch für ein halbes Jahr blockiert. Börsianern zufolge bringt Lehman die Anteile für 7,15 bis 7,25 Euro auf den freien Markt.

Die Anleger waren von dem Verkauf kaum überrascht, der seit langem erwartet worden war. Der Aktienkurs von KPN blieb an der Amsterdamer Börse Euronext heute Vormittag deswegen unverändert bei 7,20 Euro. (tc)