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KPN warnt wegen schwächeren Festnetzgeschäfts

10.12.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der niederländische TK-Konzern KPN hat heute gewarnt, er rechne im kommenden Jahr mit einem unerwartet geringen Vorsteuergewinn. Als Grund nannte das Unternehmen schneller als geplant sinkende Einnahmen in Kerngeschäft Festnetztelefonie. Der Vorsteuergewinn für 2004 soll 1,4 Milliarden Euro betragen im Vergleich zu geschätzten 1,5 Milliarden Euro für dieses Jahr.

Im Anschluss an die Warnung brach der Aktienkurs von KPN an der Amsterdamer Börse um mehr als sechs Prozent auf 6,18 Euro ein. KPN geht einer im Rahmen eines Investorentags in Den Haag gezeigten Präsentation zufolge davon aus, dass der Festnetzumsatz im kommenden Jahr um bis zu sieben und 2005 um nochmals fünf Prozent sinkt. Für 2004 war ursprünglich ein Rückgang von drei Prozent avisiert. (tc)