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Konrad-Zuse-Medaille für Thomas Lengauer

07.07.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Gesellschaft für Informatik (GI) vergibt die Konrad-Zuse-Medaille in diesem Jahr an den Direktor des Max-Planck-Instituts für Informatik in Saarbrücken, Professor Thomas Lengauer. Der 1952 geborene Wissenschaftler studierte Mathematik und Informatik in Berlin und Stanford. Nach Forschungen im Bereich theoretische Informatik und Methodik des rechnergestützten Entwurfs integrierter Schaltungen forscht Lengauer derzeit schwerpunktmäßig im Bereich Bioinformatik sowie interdisziplinäre Anwendung von informatischen Methoden. Er regte bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft zwei Schwerpunktprogramme an - eines zum Entwurf effizienter Algorithmen und eines zur rechnergestützten Genomanalyse.

Die Konrad-Zuse-Medaille wird alle zwei Jahr für besondere Verdienste um die Informatik verliehen. Die Verleihung an Lengauer erfolgt am 1. Oktober in Frankfurt im Rahmen der "Informatik 2003". (tc)