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Kinderhilfswerk plädiert für bessere Medienerziehung

21.01.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Hohe Handyrechnungen treiben immer mehr Kinder und Jugendliche in die Verschuldung. Nach einem Bericht des "Handelsblatts" plädiert das Deutsche Kinderhilfswerk daher für eine konsequentere Medienerziehung bereits im Kindergarten und in der Grundschule. So müssten Kinder frühzeitig lernen, dass die Nutzung von Handy oder Internet zum teuren Vergnügen werden könne. Um die dahin gehende Aufklärung nicht länger dem Zufall oder dem persönlichen Engagement von Pädagogen zu überlassen, hält die Organisation einen für das Lehramtsstudium verbindlichen Leistungsnachweis im Bereich Medienpädagogik für sinnvoll.

Für penetrante, gezielt an Jugendliche gerichtete Kaufappelle sowie Gewalt- und Erotikangebote, die Neugier und Unerfahrenheit der Kinder bewusst ausnutzen, fordere das Hilfswerk hingegen die Einführung von Bußgeldern. (kf)