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Kada bringt Java auf den Palm

09.04.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Bostoner Startup-Company Kada Systems stellt heute ihre Java Virtual Machine (JVM) für PDAs (Personal Digital Assistants) mit Palm-OS ab Version 3.5 vor. Bei der "Kada VM" handelt es sich um eine so genannte Reinraum-Variante von Java, die ohne Quellcode von Sun Microsystems entwickelt wurde.

Der Hersteller bietet zwei unterschiedlich große Varianten des Produkts an, die "Kada Compact VM" (155 KB) und die "Kada Standard VM" (330 KB). Die kleinere Ausführung enthält Bytecode-Interpreter, Class-Loader, Garbage Collection sowie native Methoden für die Java-Pakete .lang, .lang.reflect, .io, .net sowie .util. Die Standardvariante unterstützt zusätzlich .util.zip sowie .math und beschleunigt die Applets durch einen Just-in-time-Compiler (JIT).

Beide Pakete offeriert Kada in einer Release-Version sowie (für Entwickler) in Debug-Ausführungen für Palm-OS und Win32. Auf der Java One in San Franzisko im kommenden Juni will der Hersteller weitere Varianten seiner virtuellen Maschine für Handhelds mit Pocket-PC- und Epoc-Betriebssystem zeigen.