Verlust reduziert

Kabel Deutschland bleibt in den roten Zahlen

10.06.2010
Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) ist im Geschäftsjahr 2009/10 in den roten Zahlen geblieben. Allerdings konnte das Münchner Unternehmen die Verluste deutlich reduzieren.

Unter dem Strich stand ein Minus von 45,3 Millionen Euro nach einem Verlust von 144,3 Millionen Euro im Vorjahr, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz kletterte um nahezu zehn Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. "Die hohen Investitionen der vergangenen Jahre zahlen sich dabei aus", sagte Vorstandschef Adrian von Hammerstein der Mitteilung zufolge. I

m Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr waren vor allem die sogenannten Triple-Play-Dienste gefragt, bei denen KDG Fernsehen und Radio, schnelle Internet-Anschlüsse sowie Telefonie über das Fernsehkabel zu einem Angebotspaket schnürt. Die Zahl der Abonnements für die Internet- und Telefonprodukte des Anbieters stieg um knapp 40 Prozent auf rund 1,97 Millionen.

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