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Juniper schreibt wieder Quartalsgewinn

17.01.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Dank höherer Einnahmen und gesunkener Kosten konnte der Netzwerk-Ausrüster Juniper Networks im Schlussquartal 2002 wieder einen Nettogewinn erzielen. Der weltweit zweitgrößte Hersteller von TK-Equipment nach Cisco verbuchte in den Monaten Oktober, November und Dezember ein Plus von 8,5 Millionen Dollar oder zwei Cent pro Aktie verglichen mit einem Defizit von 5,1 Millionen Dollar oder zwei Cent je Anteil im Vorjahreszeitraum. Auf Pro-forma-Basis, das heißt ohne Wertberichtigungen, einen gestundeten Kompensationskredit sowie ohne die Veränderungen bei den geschätzten Restrukturierungskosten, schrieb Juniper einen Profit von 2,7 Millionen Dollar oder einen Cent pro Aktie geschrieben. Die Kalifornier lagen damit im Rahmen der Analystenerwartungen, aber deutlich unter dem Pro-forma-Gewinn von 15,9 Millionen Dollar oder fünf Cent je Anteilschein im Vorjahresquartal. Der Umsatz stieg

gegenüber dem Vergleichszeitraum um 2,8 Prozent auf 155,3 Millionen Dollar und übertraf auch die 152 Millionen Dollar hohen Einnahmen im vorangegangenen dritten Quartal.

Insgesamt verbuchte der Netzwerkausrüster aus Sunnyvale 2002 einen Nettoverlust von 119,7 Millionen Dollar oder 34 Cent pro Aktie verglichen mit einem Minus von 13,4 Millionen Dollar oder vier Cent je Anteil im Vorjahr. Die Einnahmen sanken um 38 Prozent von 887 Millionen auf 546,5 Millionen Dollar. CEO Scott Kriens erklärte, er sei zunehmend optimistisch hinsichtlich der Aufstellung seines Unternehmens im laufenden Jahr. Als Zeichen für ihre Zuversicht brachen die Kalifornier mit ihrer zweieinhalbjährigen Tradition, keine Prognosen für das nächste Quartal abzugeben und stellten ähnlich gute Ergebnissen wie im Berichtszeitraum in Aussicht. (mb)