Bitkom-Studie

Jeder dritte Smartphone-Nutzer von Malware betroffen

Panagiotis Kolokythas arbeitet seit Juni 2000 für pcwelt.de. Seine Leidenschaft gilt IT-News, die er möglichst schnell und gründlich recherchiert an die Leser weitergeben möchte. Er hat den Überblick über die Entwicklungen in den wichtigsten Tech-Bereichen, entsprechend vielfältig ist das Themenspektrum seiner Artikel: Windows, Soft- und Freeware, Hardware, Smartphones, soziale Netzwerke, Web-Technologien, Smart Home, Gadgets, Drohnen… Er steht regelmäßig für PCWELT.tv vor der Kamera und hat ein eigenes wöchentliches IT-News-Videoformat: Tech-Up Weekly.
Eine Umfrage zeigt: Mehr als ein Drittel hat sich auf dem Smartphone in den letzten 12 Monaten einen Schädling eingefangen.

35 Prozent und damit mehr als jeder dritte Smartphone-Besitzer ist in den vergangenen 12 Monaten Opfer einer bösartigen Software geworden. Das ist das Ergebnis der repräsentativen Umfrage, die im Auftrag des Digitalverbands Bitkom erstellt wurde. Dabei wurden insgesamt 1.021 Smartphone-Nutzer in Deutschland befragt.

Jeder dritte Smartphone-Nutzer wurde Opfer von Malware
Jeder dritte Smartphone-Nutzer wurde Opfer von Malware
Foto: Bitkom

Um das eigene Smartphone zu schützen, setzen Verbraucher laut Bitkom auf unterschiedliche Sicherheitsmaßnahmen. So verwendet etwa 76 Prozent einen SIM-Karten-Schutz, der das Smartphone sperrt, sobald die SIM-Karte entfernt wird.

Auf die Lokalisierungsfunktionen setzen 53 Prozent und haben entsprechend diese Funktion auf ihrem Gerät aktiviert, um es im Falle eines Verlusts oder Diebstahls wieder aufspühren zu können. Etwa 40 Prozent haben außerdem ein Virenschutzprogramm installiert.

Ein Backup aller wichtigen Daten erstellen nur 34 Prozent aller Smartphone-Besitzer in Deutschland. Das sollten eigentlich deutlich mehr sein, wenn man bedenkt, wie ärgerlich der Verlust der persönlichen Daten ist und wie einfach sich ein Backup auf einem lokalen Rechner oder in der Cloud erstellen lässt.

Nur 3 Prozent nutzen keinerlei Sicherheitsdienste

In der Umfrage wurden die Smartphone-Nutzer auch gefragt, wie genau sie ihr Gerät sperren, damit Fremde nicht einfach darauf zugreifen können. Das Ergebnis: Die Mehrheit setzt mittlerweile biometrische Daten ein. So entsperren etwa ein Dritter (genauer: 35 Prozent) ihr Smartphone mit einem Fingerabdruck. Nur 4 Prozent verwenden die Gesichtserkennung des Geräts und erst 2 Prozent der Smartphone-Nutzer tun dies über einen Iris-Scanner. Klassisch per Code oder PIN sperren fast zwei Drittel (64 Prozent) den Bildschirm, vier von zehn (41 Prozent) nutzen dafür ein Muster.


(PC-Welt)