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JavaOne: IBM- und Borland-Entwickler erhalten Zugriff auf ComponentSource

25.03.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Java-Entwickler, die Borlands "JBuilder 6.0" oder den Visual-Age-Nachfolger "Websphere Studio Application Developer" verwenden, erhalten künftig Zugriff auf das Online-Komponenten-Repository von ComponentSource mit über 1000 Softwaremodulen von Drittanbietern. Die entsprechenden Partnerschaften geben die Unternehmen heute auf der Sun-Entwicklerkonferenz JavaOne in San Francisco bekannt.

Der Zugriff direkt aus den jeweiligen IDEs (Integrated Development Environments) heraus erfolgt über Web-Service-Add-ins, die mittels SOAP (Simple Object Access Protocol) realisiert sind. Diese ermöglichen Suche und Download von Komponenten aus dem Repository "Enterprise Reuse Solution" (ERS) und sparen damit Zeit und Aufwand. Für ComponentSource ist der Deal naturgemäß von großer Bedeutung - der JBuilder kommt auf rund 40 Prozent Marktanteil, und IBMs Tool verbreitet sich zunehmend über den Websphere-Appserver. Zuvor offerierte ComponentSource bereits SOAP- und XML-basierte Plug-ins für die Werkzeuge von Webgain. (tc)