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Java-Integration macht Fortschritte

28.10.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Sun Microsystems und eine Reihe anderer Softwareanbieter haben gestern einen "Early Draft Review" der JBI-Spezifikation (Java Business Integration) veröffentlicht, die die Integration Java-basierender Systeme vereinfachen soll. Mit IBM und Bea sind allerdings zwei wichtige Java-Protagonisten nicht mit von der Partie.

Zu den Unterstützern von JBI, das im Java Community Process (JCP) als JSR (Java Specification Request) 208 läuft, gehören die quelloffenen Projekte JBoss und Apache sowie unter anderen Iona, Novell, Oracle und die SAP. IBM fokussiert sich nach eigenen Angaben auf andere Integrationsbemühungen, Bea kommentierte seinen Ausstieg aus dem Projekt nicht.

Roger Nolan, Senior Director für das Produkt-Marketing von Suns Integrationsportfolio, erklärte, bei JBI gehe es "um das branchenweite Bestreben, Techniken zur Business-Integration zu standardisieren und auf der Java-Plattform bereit zu stellen". Zuvor habe kein Standard existiert, um Services auf höherer Ebene in Java-basierende Plattformen zu integrieren. JSR 208 definiert eine Architektur und Schnittstellen, um Komponenten wie Geschäftsprozess-, Workflow- und Dokumentenumwandlungs-Engines in Java zu integrieren. Die endgültige Verabschiedung der Spezifikation erwartet Sun für das kommende Jahr. (tc)