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Japan: Razzia in Apple-Niederlassung

08.12.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Japanische Behörden haben gestern den Hauptsitz von Apple Japan in Tokyo durchsucht. Eine Apple-Sprecherin bestätigte, Beamte der Fair Trade Commission hätten eine Inspektion vorgenommen, die Gründe dafür seien ihr jedoch nicht bekannt. Die Handelskommission enthielt sich ebenfalls des Kommentars. Lokalen Zeitungsberichten zufolge hat die Jobs-Company Kartellrecht verletzt. Angeblich hat Apple Einzelhändler dazu gezwungen, seinen Desktop "iMac" und das erst kürzlich eingeführte Notebook "iBook" nicht unterhalb der Listenpreise zu verkaufen. Bei Zuwiderhandlung hätte der Hersteller mit Lieferstop gedroht.