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Japan, China und Südkorea bilden Open-Source-Allianz

17.11.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die IT-Branchenverbände von Japan, China und Südkorea wollen mit Unterstützung der Regierungen ihrer Länder den Einsatz von Open-Source-Software fördern. Dazu sollen in jedem Land Vertretungen eingerichtet werden, die den Austausch technischer Informationen und gemeinsame Entwicklungsprojekte koordinieren. Die Branchenvertreter, die am Freitag im japanischen Osaka zusammen gekommen sind, empfehlen ihren Regierungen "dringend", quelloffene Software einzusetzen und die Zertifizierung von Open-Source-Systemen zu fördern, berichtet das "Wall Street Journal".

Die Absicht, quelloffene Anwendungen stärker zu unterstützen, äußerte das japanische Wirtschaftsministerium bereits im September dieses Jahres. Nach der aktuellen Ankündigung bleiben noch Details offen, die ab März 2004 in weiteren Treffen der Organisationen in Chinas Hauptstadt Peking, im japanischen Sapporo und in Südkoreas Hauptstadt Seoul geklärt werden sollen. (lex)