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Jamba-Buddy - die neueste Abzockeridee

15.10.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit seinem gemeinsam mit der Bluue GmbH entwickelten "Jamba-Buddy" will das Berliner Handy-Portal Jamba wieder einmal die Nutzung von Mobiltelefonen "revolutionieren". Dem Kunden wird dabei eine "persönliche Figur, die ihn bedient und umsorgt" aufs Display projiziert - eine Art Tamagotchi mit laut Jamba "emotionaler Intelligenz" (EI) und fit für Aufgaben wie die Suche nach Zugverbindungen oder aktuellen Fußballergebnissen.

Dumm nur, dass die Software für den Jamba-Buddy so komplex ist, "dass sie die Leistungsgrenzen jedes Handys sprengen würde". Deswegen läuft sie auf dem Server von Jamba, und der Nutzer muss über GPRS (General Packet Radio Service) darauf zugreifen. Und das ist bekanntlich nicht billig. Hier drängt sich der Verdacht auf, dass wieder einmal jemand nur Airtime verkaufen möchte. Wir jedenfalls brauchen so etwas nicht, wünschen aber den Gebrüdern Samwer und ihren Partnern (debitel, EP, Saturn, Media Markt etc.) weiterhin viel Spaß bei der Suche nach der Mobilfunk-Killerapplikation. (tc)