Italienische SPI plant Facelifting

04.03.1988

FLORENZ (IDG) - Dem ihr zum Vorwurf gemachten "Schlendrian" in der Telekommunikation will die italienische Fernmeldeverwaltung SPI ein Ende bereiten. Im Rahmen ihres jetzt vorgelegten Fünf-Jahres-Planes, dessen Budget sich auf 21,7 Milliarden US-Dollar beläuft, sollen das öffentliche Netz - modernisiert, die Tarife neugestaltet und die Vermittlungen rationalisiert werden.

Ein Problem, das auch angegangen werden soll, stellt - ähnlich wie in der Bundesrepublik, wo man der Post immer wieder angekreidet hat, Schiedsrichter und Spieler in einem zu sein - die Trennung von normsetzenden und anbietenden Aktivitäten dar. Ob die staatliche SPI mit dem genannten Budget-Beitrag für ihre Vorhaben auskommt, ist indes fraglich. Spekulationen zufolge werden weitere 7,99 Milliarden Dollar benötigt. Als Geldgeber ist die italienische Regierung im Gespräch.