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IT-Mitarbeiter profitieren von Outsourcing-Projekten

13.01.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Entscheiden sich Unternehmen, IT-Projekte auszulagern, fürchten IT-Mitarbeiter oft um ihre Jobs. Doch für viele ergeben sich mit dem Outsourcing-Deal ganz neue Karriereperspektiven, wie eine Studie von LogicaCMG PLC, ergab. In Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden und Deutschland wurden 200 Angestellte in Großunternehmen nach ihren Erfahrungen befragt, die sie im Laufe des Outsourcing-Prozesses gesammelt hatten. Während 84 Prozent der Befragten anfangs den Plänen kritisch gegenüber standen, änderten 70 Prozent im Laufe des Prozesses ihre Meinung. Sie waren zufrieden mit ihrer neuen Position. "Es gibt viele Unsicherheiten im Rahmen eines Outsourcing-Prozesses, aber am Ende können viele ihre Karriereperspektiven verbessern und arbeiten an interessanteren Projekten", erklärt Paul Dunn von LogicaCMG die veränderte Einstellung. Entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung ist eine offene Kommunikationspolitik. Dazu gehört beispielsweise die frühzeitige Information der betroffenen Mitarbeiter über die Pläne, und ein Austauschforum für die Meinungen der Angestellten. Vernachlässigen Firmen dies dagegen, riskieren sie, dass qualifizierte Mitarbeiter sich nach anderen Jobs umsehen.

Hatten Unternehmen in einem Outsourcing-Prozess dagegen alles richtig machen, wird das von ihren Mitarbeitern honoriert. 91 Prozent der Befragten bezeichneten nach Abschluss der Verlagerung ihre ursprünglich gehegten Vorbehalte als unberechtigt, 49 Prozent gaben an, dass die veränderten Bedingungen sogar dazu führten, dass sie sich neue Kenntnisse aneignen konnten. (iw)

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