Sechs Tipps

IT-Kosten senken durch Service-Management

25.03.2009
Von Peter Freisler
Mit der Einführung eines gezielten Service-Managements, beispielsweise nach Itil, lässt sich das IT-Budget entlasten.
Darf die Reparatur vielleicht etwas länger dauern?
Darf die Reparatur vielleicht etwas länger dauern?
Foto: Pixelio/freni

Der Kostendruck ist über alle Branchen hinweg auch in der IT spürbar. Die IT-Abteilungen müssen sparen, wo sie können. Bevor sie empfindliche Einschnitte in die Prozessbudgets vornehmen, sollten sie zunächst überlegen, wie sie den Betrieb verbilligen können.

Da gibt es beispielsweise im Service-Management eine Reihe von Möglichkeiten, Kosten zu sparen - etwa durch ein besseres Zusammenspiel der Prozesse rund um das Thema Configuration-Management. Negative Auswirkungen auf die Anwenderzufriedenheit und die Geschäftsprozesse gilt es allerdings zu vermeiden. Hier sind sechs konkrete Tipps:

Servicezeiten verlängern

  • Verzichten Sie auf teure Premium-Services bei den Betriebsmitteln oder Configuration Items (CIs) - zumindest dann, wenn längere Servicezeiten keine Auswirkungen auf die Geschäftsprozesse haben. Voraussetzung ist ein sauberes und konsistentes Configuration-Management-System. Für viele Geräte lässt sich die Servicezeit durchaus von vier Stunden auf einen Arbeitstag ausdehnen.

Fehlerresistenz berücksichtigen

  • Identifizieren Sie die fehlerresistenten CIs. Liegt die Fehlerresistenz dieser Betriebsmittel deutlich über der Garantiezeit, so lassen sie sich länger verwenden als geplant.

Angemessene Maintenance-Verträge

  • Vermeiden Sie Reparaturen an fehlertoleranten Architekturen oder an nicht Geschäftsprozess-relevanter Hardware. Schließen Sie in diesen Fällen angemessene Maintenance-Verträge ab.

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