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IT-Investitionen bleiben niedrig

12.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IT-Manager halten sich weiterhin mit Investitionen zurück. Zu diesem Ergebnis kommt die jüngste Untersuchung der Investmentbank Goldman Sachs. Bislang war erwartet worden, dass sich die Budgetrestriktionen zum Ende des Jahres lockern würden, doch nach Aussage der 100 befragten IT-Verantwortlichen scheint eher das Gegenteil der Fall zu sein: Mehr als die Hälfte gehen davon aus, dass sie die Gelder, die ihnen zur Verfügung stehen, nicht voll ausgeben werden.

Ganz oben auf der Prioritätenliste stehen die Themen IT-Sicherheit, CRM-Anwendungen, Speichersoftware, Windows und Unternehmensportale. Weniger dringend sind hingegen die Bereiche Mainframes, Linux-Server sowie Datenaustausch. Entsprechend fallen auch die Einschätzungen der Manager aus, welche Anbieter die Gewinner und Verlierer sein werden. Ihrer Meinung nach werden die auf Speichertechnologien spezialisierten Unternehmen EMC und Veritas, den größten Teil der IT-Investitionen einstreichen können. Sun Microsystems werden kaum Umsatzchancen eingeräumt.