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IT-Firmen gewinnen an Ansehen

28.11.2005
In diesem Jahr plazierten sich vier IT-Anbieter in den von PricewaterhouseCoopers (PwC) ermittelten Top-Ten der weltweit angesehensten Unternehmen.

Einer der Aufsteiger im diesjährigen Ranking der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ist der Hersteller Apple, der vom 42. auf den neunten Rang kletterte. Auf Basis der Umfrage unter knapp 1000 befragten CEOs wurde dem Unternehmen dank des Musik-Players "iPod" eine hohe Innovativität beschieden. Gleichzeitig konnte sich die Company auch in der Kategorie "Best Turnaround" in die vorderen Ränge einreihen - ähnlich wie IBM. Dem intensiveren Fokus auf den Bereich Dienstleistungen von Big Blue honorierte PwC außerdem mit einem zweiten Platz in der Kategorie Kundenservice. In der Gesamtwertung rutschte der weltgrößte IT-Konzern allerdings gegenüber dem Vorjahr von Position vier auf fünf. Noch tiefer bergab ging es mit dem weltweit zweitgrößten IT-Konzern Hewlett-Packard, der im "Bewunderungs-Ranking" vom zehnten auf den 42. Platz. Von HPs Abschied aus den Top-Ten profitierte Nachrücker Siemens, der von Position 23 um 13 Plätze aufstieg - das harte Durchgreifen von Siemens-Chef Klaus Kleinfeld scheint bei den CEOs Anklang zu finden.

Den besten Ruf unter den Topmanagern genießt der Softwarekonzern Microsoft, der es erstmals an die Spitze des Rankings brachte. Dem Unternehmen wurde ein hoher Grad an Innovationsfreude, soziales Engagement sowie Interesse am Shareholder-Value bescheinigt.

Die Umfrageteilnehmer honorierten vor allem nachhaltigen Erfolg - ein möglicher Grund dafür, warum Google nicht im vorderen Feld zu finden ist. Der Suchmaschinenprimus machte zwar im Vergleich zum Vorjahr knapp 20 Plätze gut, schaffte es in der Rangliste aber nur auf Position 39.

Grundlage des Rankings ist eine Umfrage von PwC unter insgesamt 954 Firmenchefs aus 25 Ländern, wobei die einzelnen Stimmen abhängig vom Bruttoinlandsprodukt des jeweiligen Landes gewichtet wurden. (mb)