CIOs berichten immer öfter an CFOs

IT-Chefs unzufrieden mit Hackordnung

18.05.2010
Von 


Sascha Alexander ist seit vielen Jahren als Redakteur, Fachautor, Pressesprecher und Experte für Content-Strategien im Markt für Business Intelligence, Big Data und Advanced Analytics tätig. Stationen waren unter anderem das Marktforschungs- und Beratungshaus BARC, die "Computerwoche" sowie das von ihm gegründete Portal und Magazin für Finanzvorstände CFOWORLD. Seine Themenschwerpunkte sind: Business Intelligence, Data Warehousing, Datenmanagement, Big Data, Advanced Analytics und BI Organisation.

Unabhängig von der Hackordnung, spielen CFOs heute eine entscheidende Rolle bei allen IT-Investitionen. So zeigte die Umfrage, dass in insgesamt 75 Prozent aller Unternehmen der Finanzvorstand direkt entscheidet oder zumindest als Berater und/oder Sponsor wesentlich zu den IT-Entscheidungen beiträgt. In den übrigen Unternehmen ist die Rolle des CFO weniger ausgeprägt, aber nur in fünf Prozent aller Firmen fehlt er völlig im Entscheidungsprozess.

CIO zwischen CEO und CFO

Für CIOs und ihre Rolle im Unternehmen bedeutet diese Entwicklung, dass sie für ihre Pläne und Projekte zum einen noch mehr als bislang schon die Unterstützung durch den CEO gewinnen müssen, andererseits aber bei der Finanzierung von IT-Vorhaben einen guten Drath zum CFO behalten sollten.

Aus unternehmerischer Sicht sollte aber jenseits der Hierarchiedebatte stets im Vordergrund stehen, wer letztlich IT-Entscheidungen am besten treffen kann, resümiert Gartner sybillinisch.

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag der CW-Schwesterpublikation CFOWorld.