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IT-Ausbildung bewährt sich

15.12.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die vor einigen Jahren ins Leben gerufenen neuen IT-Ausbildungsberufe haben sich mittlerweile in der Praxis bewährt. In den kommenden drei bis fünf Jahren wird sich die Zahl der IT-Ausbildungsplätze auf einem ähnlichen Niveau bewegen wie heute. Zu diesem Ergebnis kommt die Online-Umfrage "IT-Ausbildung auf dem Prüfstand" der CSC Deutschland Akademie, an der sich 106 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen beteiligten. Zwei Drittel der teilnehmenden Unternehmen bilden seit vier oder mehr Jahren Jugendliche in den IT-Berufen aus. Besonders beliebt ist die Ausbildung zum Fachinformatiker, gefolgt von Informatikkaufleuten; Systemelektroniker werden dagegen kaum ausgebildet. Den Bedarf schätzen die Befragten für die kommenden Jahre als konstant ein, während es bei den Informatikkaufleuten mehr Ausbildungsplätze geben wird.

Kritisch sahen mehr als die Hälfte der befragten Firmen dagegen die Schulnoten und sozialen Kompetenzen der Bewerber, die oft nicht deren Ansprüche erfüllen. Als wichtigstes Ausbildungsziel wurde die Vorbereitung auf die Anforderungen im eigenen Unternehmen genannt. Die meisten Ausbildungsfirmen wollen deshalb auch die Jugendlichen nach der Ausbildung in eine Festanstellung übernehmen. Gleichzeitig soll laut Studie die Bereitschaft zur Übernahme in den kommenden Jahren geringer ausfallen.

Ausbildungsschwerpunkte sind die Themen Programmierung, Datenbanken, Hardware und Netzwerke, während SAP und Web Services nur eine untergeordnete Rolle spielen. Allerdings soll das Themenspektrum in den kommenden Jahren auch um Soft Skills wie Kundenorientierung, Teamfähigkeit und Präsentationsgeschick erweitert werden, um den Anforderungen im Berufsalltag stärker gerecht zu werden. (iw)