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Israel plant staatliche Beschäftigungsprogramme für IT-Experten

21.08.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Krise im Nahen Osten setzt der israelischen Wirtschaft zu. Dem einstmals gefeierten High-Tech-Land mit einer florierenden Internet- und IT-Branche droht nun der Kollaps. Um arbeitslosen Computerspezialisten eine Perspektive zu bieten, fordert der Knesset-Abgeordnete Eliezer Sandberg staatliche Beschäftigungsprogramme, damit die Experten nicht ins Ausland abwandern, wie Spiegel online berichtete.

Heute debattiert das Parlament über die Vorschläge, zirka 3500 arbeitslose High-Tech-Spezialisten über Beschäftigungsgesellschaften zu engagieren. Sie sollen sich in den drei bis fünf Jahren ihres ABM-Vertrages beispielsweise um die Vernetzung von kommunalen Behörden oder um die Analogisierung von staatlichen Archiven kümmern. Allerdings dürften die Verdienstaussichten von 7000 Schekel (zirka 1550 Euro) pro Monat für die wenigsten eine attraktive Alternative sein. (iw)