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iPods bescheren Apple Rekordergebnis

18.01.2006
Ein paar rekordverdächtige Eckdaten hatte Steve Jobs letzte Woche schon rausgelassen: eine Milliarde Filialumsatz, Gesamteinnahmen von 5,7 Milliarden Dollar und 14 Millionen verkaufte iPods.

Heute nach US-Börsenschluss legte der Mac-Hersteller nun seine vollständige Bilanz zum ersten Fiskalquartal vor, das am 31. Dezember abgeschlossen wurde. Apple weist einen Nettogewinn von 565 Millionen Dollar oder 65 Cent pro Aktie aus nach einem Profit von 295 Millionen Dollar oder 35 Cent je Anteilschein im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Bruttomarge ging indes im Jahresvergleich leicht von 28,5 auf 27,2 Prozent zurück. Die Einnahmen stiegen von 3,49 auf 5,75 Milliarden Dollar, davon stammten aktuell 40 Prozent aus dem Ausland.

Apple verkaufte im Berichtszeitraum nicht nur jede Menge iPods (plus 207 Prozent), sondern auch 1,25 Millionen Macintosh-Rechner (plus 20 Prozent trotz des „drohenden“ Umstiegs auf Intel-Prozessoren). „Wir sind begeistert, das beste Quartalsergebnis der Firmengeschichte berichten zu können“, freute sich Jobs erwartungsgemäß. Apple habe weitere tolle Produkte in der Pipeline, und er könne es gar nicht erwarten zu sehen, wie die Kunden darauf reagierten.

Finanzchef Peter Oppenheimer stellte für das laufende zweite Quartal Erlöse von 4,3 Milliarden sowie einen Gewinn von 38 Cent pro Aktie in Aussicht. Plus vier Cent für Aktienvergütung werde das Pro-forma-Ergebnis 42 Cent je Anteilschein betragen. (tc)