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iPhone-7-Nutzer beklagen GPS-Probleme

08.12.2016
Moderne Smartphones können mit ihren zahlreichen Sensoren viele Geräte ersetzen, auch das klassische Navi oder die GPS-Uhr. Beim iPhone 7 klappt die Standortbestimmung bei einigen Anwendern allerdings längst nicht problemlos, die Erkennung schwankt teils um mehrere Kilometer und macht das Handy zur Navigation unbrauchbar.

Es häufen sich derzeit die Klagen über Probleme mit der Standortbestimmung via GPS am iPhone 7. Vor allem in ländlichen Gebieten, wo anders als in der Stand keine WLAN-Daten zur genaueren Bestimmung genutzt werden kann, weicht das iPhone 7 zahlreichen Berichten zufolge massiv von dem realen Aufenthaltort ab. Auch die Länge einer Strecke wird dann nicht mehr richtig gemessen, aus 10 Kilometer können dann schnell 11 oder 9 Kilometer werden. Die Streckenaufzeichnung, etwa beim Joggen oder Wandern, entspricht am Apple iPhone 7 in vielen Fällen eher einer groben Richtung als einem exakten Logbuch.

GPS-Probleme bei Apple iPhone 7: Liegt der Fehler in iOS 10?
GPS-Probleme bei Apple iPhone 7: Liegt der Fehler in iOS 10?
Foto: Apple

Auch im Support-Forum von Apple wird das Thema heiß diskutiert. Bei zahlreichen iPhone-Besitzern springt der blaue Punkt, der den eigenen Standort in der Maps-Applikation anzeigt, wild hin und her, teils um mehrere Kilometer und sogar aus dem sichtbaren Kartenausschnitt heraus. Nicht immer trat das Problem mit dem GPS-Signal am iPhone 7 direkt auf, ein Anwender ist spontan nach einem einwandfreien Wochenende davon betroffen.

Praxis, Ratgeber und Tipps

Eine direkte Lösung für das Problem scheint es bisweilen nicht zu geben. Bei einigen Nutzern im Apple-Forum wurde nach intensiven Beschwerden das iPhone an der Genius Bar im Apple Store ausgetauscht. Das brachte teils kurzfristige Besserung, bei anderen Nutzern aber auch nicht. Vermutet wird zudem ein Fehler in iOS 10, denn einige iPhone-Besitzer berichten, bei ihrem iPhone 6S sei das Verhalten erst nach dem Update auf die aktuelle Version des Betriebssystems aufgetreten. In diesem Fall dürfte der Fehler für Apple vergleichsweise günstig zu beheben sein, ein eventuell nötiger Hardware-Austausch käme den Hersteller deutlich teurer.

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