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Investment-Banker Quattrone muss gehen

05.03.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Frank Quattrone, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Investment-Banker der Wall Street, muss seinen Arbeitgeber, die Credit Suisse First Boston, verlassen. Er war schon seit Februar beurlaubt, nachdem bekannt wurde, dass er während laufender Ermittlungen die Vernichtung von Dokumenten empfohlen hatte. Quattrone, der früher bei der Deutschen Bank beschäftigt war, wurde zu den Boomzeiten des Internet zu einem der schillernsten Gestalten an der Wall Street. Er war unter anderem an dem Börsengang von Netscape und Amazon beteiligt und soll zeitweise auf ein Jahreseinkommen von 100 Millionen Dollar gekommen sein. (ho)