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Intershop beschließt Aktiensplitt

28.06.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - In Rahmen der Hauptversammlung der Intershop Communications AG haben die Aktionäre einen Aktiensplitt im Verhältnis von eins zu fünf beschlossen. Außerdem einigten sich die Mitglieder auf eine Neufassung und Erhöhung des genehmigten Kapitals, was die Möglichkeit zur Veräußerung eigener Aktien einschließt. Laut Finanzvorstand Wilfried Beeck verbessern die Maßnahmen "den Handlungsspielraum und die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft bei der Realisierung der weltweiten Wachstumsstrategie". Für das erste Quartal 2000 hatte der Hersteller von Internet-Software einen Nettoprofit von 1,6 Millionen Euro oder acht Cent pro Aktie ausgewiesen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte das Unternehmen einen Fehlbetrag von 3,5 Millionen Euro oder 19 Cent je Anteilschein gemeldet. Den Umsatz im ersten Quartal konnte Intershop gegenüber dem Vorjahr um 258 Prozent

auf 25 Millionen Euro steigern (CW Infonet berichtete).