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Intel zeigt Referenzdesign für tragbaren PC

16.02.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Intel will auf der diese Woche stattfindenden Hausmesse Developer Forum (IDF) das Referenzdesign für einen tragbaren PC vorstellen. Mit dem Gerät richtet sich der Hersteller hauptsächlich an Heimanwender, die zunehmend Notebooks als Desktop-Ersatz verwenden, aber mit einzelnen Komponenten wie zum Beispiel der fest im Gehäuse integrierten Tastatur unzufrieden sind.

Das "Florence Digital Home" bietet bei einem Gewicht von unter vier Kilo einen 17-Zoll-Bildschirm im Breitband-Format, eine Tastatur, die aus dem Gehäuse genommen werden kann, WLAN-Unterstützung (Wireless LAN) zur Anbindung an Heimnetze und eine Fernbedienung zur Steuerung von Multimedia-Anwendungen. Entsprechend ausgerüstet soll es zudem als portables Fernsehgerät dienen.

Zum Transport können Tastatur und Display-Stütze an den Flachbildschirm herangeklappt werden. Zum Tragen dient ein Bügel am oberen Monitor-Rahmen. Geräte, die dem Design folgen, kommen voraussichtlich nicht vor 2005 auf den Markt. Der Grund: Laut Intel kann die benötigte Systemleistung bei dem angestrebten geringen Gewicht nur mit der Centrino-Nachfolgetechnologie "Sonoma" realisiert werden. Das Bündel aus Pentium-M-CPU und Wireless-Modul befindet sich noch in der Entwicklung.

Ähnliche "All-In-One"-Rechner gibt es zum Beispiel von Apple ("eMac", "iMac") und dem britischen Hersteller Pelham Sloane. (lex)