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Intel und Emirat Dubai investieren in neue deutsche Chipfabrik

08.02.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - In Frankfurt an der Oder, der ehemaligen Halbleiterfertigungshochburg der DDR, soll eine 3,15 Milliarden Mark teure Chipfabrik entstehen, an deren Finanzierung sich Intel, das Emirat Dubai sowie das Institut für Halbleiterphysik (IHP) beteiligen werden. Intels Beitrag soll sich nach Angaben von Unternehmenssprecherin Birgit Weislmaier auf rund 25 Prozent belaufen. Betreiber der Fabrik wird die von den Finanzierungspartnern neu gegründete Firma Communicant Semiconductor Technologies AG. Für die Subventionierung des Unternehmens können dem Land Brandenburg zufolge bis zu 1,2 Milliarden Mark zur Verfügung gestellt werden. Das Projekt steht auch weiteren potenziellen Investoren offen.

Die Produktionsstätte soll bis zum dritten Quartal 2002 fertig gestellt werden und ab dem ersten Quartal 2003 mit der Herstellung beginnen. Die Fabrik, die bis zu 1500 Arbeitskräfte beschäftigen soll, wird künftig 200-Millimeter-Wafer für die Wireless- und Breitband-Kommunikation fertigen. Intel steuert dem Projekt seine 0,18-Mikrometer-CMOS-Technologie (Complementary Metal-Oxide Semiconductor) bei, das IHP bringt seine Silizium-Germanium-Kohlenstoff-Technologie ein.