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Intel: Trotz Itanium kein Durchbruch auf dem Server

30.08.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Obwohl immer mehr Hersteller ihre Server mit dem Itanium-Chip ausstatten, wird Intel in absehbarer Zeit nicht die Marktführerschaft bei Server-Prozessoren übernehmen, sagt Gartner. Die Marktforscher prognostizieren, dass der Hersteller im Jahr 2007 einen Umsatz von vier Milliarden Dollar mit der 64-Bit-CPU erzielen werde. Bislang scheint der Absatz von Itanium-Servern allerdings schleppend zu verlaufen. Im zweiten Quartal dieses Jahres wurden nur 722 Einheiten abgesetzt.

Gemessen am Umsatz mit 64-Bit-Prozessoren wir nach Einschätzung der Analysten IBM mit 8,6 Milliarden Dollar Marktführer bleiben, während Sun mit 6,6 Milliarden auf dem zweiten Platz landet.

Besser wird die Bilanz für Intel, wenn man die 32-Bit-CPUs für Server in die Prognose einbezieht. Den Marktforschern zufolge kann der Hersteller in diesem Segment mit einem Umsatz von 27 Milliarden Dollar im Jahr 2007 rechnen. Die Vorherrschaft bei Desktop-Prozessoren werde Intel innerhalb der kommenden fünf Jahre nicht abgeben. (lex)