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Intel pumpt zwei Milliarden Dollar in neue Chipfabrik

27.06.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Halbleiterkonzern Intel will trotz der derzeitigen Konjunkturflaute zwei Milliarden Dollar in eine neue Chipfabrik im US-Bundesstaat Oregon stecken. Mit dem Bau soll bereits im Sommer begonnen werden. Bis 2003 rechnet Intel mit der Inbetriebnahme der Fabrik, die rund 3000 Mitarbeiter beschäftigen wird. Der kalifornische Chipriese erklärte jedoch, dass man den Bau wieder stoppen werde, sollte sich die Wirtschaftslage weiter verschlechtern. Ende 2000 hatte das Unternehmen, das derzeit zudem Fertigungsstätten in Arizona und New Mexico errichtet, die Konstruktion einer neuen Fabrik in Irland eingestellt (Computerwoche online berichtete). An seiner Unterstützung der geplanten Chipfabrik in Frankfurt an der Oder hält Intel jedoch nach wie vor fest, wie Firmenchef Craig Barrett unlängst

bekräftigte.