Intel muss 13-prozentigen Umsatzeinbruch hinnehmen

20.07.2006
Beim weltgrößten Computerchip-Hersteller Intel sind die Quartalsergebnisse teils drastisch abgesackt.

Der Umsatz brach unerwartet stark ein, wie aus den am Mittwochabend veröffentlichten Zahlen hervorgeht. Dagegen schrumpfte der Gewinn je Aktie im zweiten Quartal nicht so deutlich, wie Analysten angenommen hatten. Der unangefochtene Branchenprimus war in der vergangenen Zeit in unruhigeres Fahrwasser geraten und baut daher sein Geschäft um. Im Management fielen etwa 1.000 Stellen weg.

Für das Gesamtjahr gab sich Intel zuversichtlich. "2006 haben wir die stärkste Produktpalette der Branche und liefern viele unserer neuen Produkte früher aus als geplant", sagte Intel-Chef Paul Otellini. Im laufenden dritten Quartal rechnet der Chipbauer allerdings mit einem Umsatzschwund auf 8,3 bis 8,9 Milliarden Dollar. Analysten hatten bisher 9,1 Milliarden Dollar erwartet. Die Bruttomarge dürfte sich gegenüber dem Vorquartal auf etwa 49 Prozent verschlechtern, teilte Intel weiter mit.

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