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Intel-Mitbegründer macht 261 Millionen Dollar für Umweltschutz locker

11.12.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Gordon Moore, Mitbegründer des Halbleiterriesen Intel und Erfinder des Moore´schen Gesetzes, ist weiter in Geberlaune. Erst vor einigen Wochen hatte er der Universität in Pasadena eine Spende in Höhe von 600 Millionen Dollar zugesichert (Computerwoche online berichtete). Nun wollen er und seine Frau über ihre gemeinsame Stiftung, die Gordon and Betty Moore Foundation, der Umweltschutzgruppe Conservation International (CI) mit insgesamt 261 Millionen Dollar unter die Arme greifen. Der Betrag soll über einen Zeitraum von zehn Jahren ausbezahlt werden und in weltweite Projekte zum Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten fließen.

"Diese unglaubliche Spende macht es uns möglich, Probleme der Biovielfalt in einigen der bedrohtesten Regionen der Erde anzugehen", sagte CI-Präsident Russell Mittermeier. Die amerikanische Umweltschutzorganisation will in den kommenden zehn Jahren insgesamt sechs Milliarden Dollar zur Bekämpfung des fortschreitenden globalen Artenschwunds auftreiben. Ziel der Initiative ist es, bedrohte Gebiete mit besonders hoher Artenvielfalt in rund 40 Ländern der Welt langfristig zu schützen.

Moore hat sich eigenen Angaben zufolge zu der Spende entschlossen, nachdem er auf mehreren Reisen in Mexiko das immense Ausmaß der Umweltzerstörung und den damit verbundenen Verlust der Artenvielfalt mit eigenen Augen gesehen hatte. (jw)