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Intel macht den Pentium 4 mobil

05.03.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Intels Flaggschiff-CPU "Pentium 4" ist seit gestern offiziell auch in einer speziell für portable Computer ausgelegten Variante erhältlich. Dieser "Pentium 4-M" verwendet wie andere mobile Prozessoren des Herstellers die "Speedstep"-Technik, die im Batteriebetrieb den Chip heruntertaktet. Er ist anfänglich in Ausführungen mit 1,6 und 1,7 Gigahertz Taktfrequenz erhältlich und wird in einem 0,13-Mikron-Prozess gefertigt. Der Chip verwendet die "Netburst"-Mikroarchitektur mit 400 Megahertz schnellem Prozessor-Systembus, 512 KB L2-Cache und Unterstützung für DDR-SDRAM (Double Data Rate). Die Version mit 1,6 Gigahertz kostet in den üblichen 1000er-Kontingenten 401 Dollar, das 1,7-Gigahertz-Modell ist für 508 Dollar zu haben.

Zeitgleich kündigte Intel ergänzende Chipsätze an. Die "Mobile-845"-Familie besteht aus zwei Produkten. Der "845MP" ist bereits erhältlich und unterstützt externe AGP-4X-Grafikkarten. Der "845MZ" folgt später im Laufe des Jahres. Verschiedene großen Notebook-Hersteller - darunter Compaq, Dell, HP und Toshiba - haben bereits mehrere neue Geräte mit Pentium 4-M angekündigt, die übrigen dürften in Kürze nachziehen. Bei Dell ist ein "Inspiron 8200" mit 1,6 Gigahertz bereits für knapp 1700 Dollar zu haben, im Schnitt kosten die Geräte um 2500 Dollar. (tc)