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Intel kauft Cluster-Know-how aus Deutschland

28.08.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der US-amerikanische Chiphersteller Intel verstärkt sein Engagement für Clustering-Technologien mit dem Zukauf einer Entwicklersparte der deutschen Pallas GmbH. Die Softwareschmiede aus Brühl vertreibt unter anderem Produkte für die Überwachung und Leistungssteigerung von großen Rechner-Verbänden. Intel will die 23-köpfige Gruppe und zugehörige Anwendungen in seine Software and Solutions Group integrieren. Entlassungen soll es nicht geben. Die Übernahme wird voraussichtlich im September unter Dach und Fach sein. Angaben zu finanziellen Konditionen lehnte Intel ab. Die Motive des Halbleiterkonzerns dürften in der wachsenden Marktbedeutung von Clustern liegen, die immer häufiger aus vergleichsweise günstigen Standardkomponenten mit Intel-CPUs aufgebaut werden. Viele Unternehmen planen, damit teure Multiprozessor-Server abzulösen. (wh)