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Intel investiert weiter in Linux-Companies

29.03.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Halbleiterriese Intel hat in dieser Woche zwei weitere (zuvor waren es deren fünf) Minderheitsbeteiligungen an Linux-Anbietern bekannt gegeben. Die erste Investition ging an Lynx Real-Time-Systems, der das Open-Source-Unix für den Echtzeit-Einsatz in Netzwerkhardware und anderen Embedded-Umgebungen verwendet. Die genaue Höhe der Finanzspritze ist nicht bekannt, lag aber laut Intel-Sprecher Tom Beerman unter zehn Millionen Dollar. Eine weitere Beteiligung erwarb Intel an der relativ unbekannten japanischen Firma Ten Art-ni, die auf Java-Anwendungen und Linux-Services für Unternehmensanwender spezialisiert ist.