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Intel investiert in fünf weitere "Digital-Home"-Firmen

21.09.2004

Um die Konvergenz von PCs und Unterhaltungselektronikgeräten zu beschleunigen, hat der Chipriese Intel Investitionen in fünf weitere Hard- und Software-Startups getätigt. Eine Erstrundenfinanzierung erhielten laut Mitteilung CableMatrix, Hersteller von Software für Breitband-Carrier, der Embedded-Softwareentwickler Mediabolic und Pure Networks, ein Anbieter von Consumer-Software und -services.

Gleichzeitig investierte Intel frisches Geld in die BridgeCo AG, einen Schweizer Designer von Chips und Software zur drahtlosen Verlinkung von PCs und Unterhaltungselektronik. In den Genuss einer Folgefinanzierung kam außerdem Envivio, ein kalifornischer Entwickler von Video-Streaming-Lösungen auf MPEG-4-Basis. An den beiden Firmen hatte sich Intel bereits im Jahr 2002 beteiligt.

Finanzielle Details der Deals wurden nicht genannt. Das Geld stammt aus dem 200 Millionen Dollar schweren "Digital Home Fund", den die Venture-Capital-Sparte des Konzerns, Intel Capital, im Januar aufgelegt hatte (Computerwoche.de berichtete). Ziel der Initiative ist es, in Unternehmen zu investieren, die neue Techniken, Lösungen und Standards entwickeln, um mit verschiedenen Heimgeräten auf digitalen Content zuzugreifen und diesen auszutauschen. Von einem Erfolg seiner Schützlinge profitiert Intel gleich doppelt: So kann der Konzern neben möglichen Investitionsgewinnen auch aus einem steigenden Bedarf der privaten Haushalte an Mikroprozessoren, Flash-Memory und anderen Bauteilen Kapital schlagen. Im April hatte sich der Venture-Capital-Fonds bereits an den beiden Ultra-Wideband-Spezialisten (UWB) Staccato Communications und Wisair sowie an Digital 5 (Netztechnik für OEMs und ODMs) und

Trymedia Systems (Digital Rights Management für Spiele und andere Software) beteiligt. (Computerwoche.de berichtete). (mb)