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Intel bringt "Manitoba"-Prototypen

15.10.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Intel hat mit der Produktion der ersten Prototypen des unter dem Codenamen "Manitoba" entwickelten Handheld-Chips begonnen. Der hoch integrierte Prozessor vereint einen mit 312 Megahertz getakteten XScale-Kern, einen Digitalen Signalprozessor (DSP) sowie 32 MB Flash- und 512 KB DRAM-Speicher. Er ist auf den Betrieb in Mobiltelefonen zugeschnitten und soll unter anderem drahtlosen Internet-Zugang und Musikwiedergabe in schnellen Netzen wie GPRS (General Packet Radio Service) und UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) ermöglichen. Den Chip, der auf 200-Millimeter-Wavern gefertigt wird, setzt Intel gegen den ARM-basierenden Omap-Prozessor von Texas Instruments (TI), der bereits auf dem Markt ist. (lex)