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Intel baut neue Kupferchip-Fabrik

25.05.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Intel dreht wieder einmal den Geldhahn für die Ausweitung seiner Produktionskapazitäten auf. Diesmal steckt der Halbleiterriese zwei Milliarden Dollar in den Bau einer neuen Fabrik für Kupferchips auf seinem Fertigungsgelände in Rio Rancho, New Mexico. Ab 2002 sollen dort Itanium- und Pentium-Prozessoren vom Band laufen.

Die in der neuen Fertigungsstätte hergestellten CPUs werden sich von den herkömmlichen Intel-Chips in mehrerer Hinsicht unterscheiden: Im Gegensatz zum bisher üblichen 200-Millimeter-Wafer wird die neue Prozessorgeneration auf einer Siliziumscheibe mit einem Durchmesser von 300 Millimetern produziert. Dadurch verdoppelt sich die Oberfläche und die Zahl der darauf befindlichen Halbleiter. Ferner werden künftig die Stromkreise aus Kupferleitbahnen bestehen, und nicht wie bisher üblich aus Aluminium. Auch im Fertigungsprozess will die Fabrik in New Mexico mit dem 0,13-Mikrometer-Verfahren Neuland betreten.