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Intel: 1 Cent besser als erwartet

17.01.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im vierten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres hat Intel 2,6 Milliarden Dollar oder 38 Cent pro Aktie verdient. Das ist 1 Cent mehr als die Analysten erwarteten. Allerdings rechnet Intel für das erste Quartal 2001 mit einem Umsatzrückgang von 15 Prozent.

Den Umsatz im vierten Quartal beziffert Intel mit 8,7 Milliarden Dollar: Das entspricht in etwa dem Ergebnis im vorhergehenden Quartal und einer Steigerung um acht Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Den Abwärtstrend im laufenden ersten Quartal begründet Intel-Chef Craig Barrett mit dem Konjunktureinbruch dem erfahrungsgemäß schwachen Geschäft in diesem Zeitraum.

Im Geschäftsjahr 2000 erwirtschaftete der Chip-Gigant bei einem Umsatz von 33,7 Milliarden Dollar einen Gewinn von 12,1 Milliarden Dollar. Gegenüber 1999 bedeutet dies eine Umsatzsteigerung von 15 Prozent. Der Gewinn kletterte um 49 Prozent.

In diesem Jahr will Intel 4,3 Milliarden Dollar in Forschung und Entwicklung investieren - das sind 500 Millionen Dollar mehr als im Jahr 2000. Analysten werten dies als positives Zeichen, das Engagement könne sich in der zweiten Hälfte des Jahres in den Geschäftsergebnissen niederschlagen. So konzentriert sich das Unternehmen auf die Fertigung des Pentium-4-Prozessors, der in Stückzahlen von "über einer Million in diesem Jahr" ausgeliefert werden und damit den Absatz des Pentium III übertreffen soll, so Intel-Manager Paul Otellini.