DBDC-System für kleine und mittlere Anlagen:

Integration spart eine Partition

26.11.1976

WUPPERTAL - 30 Prozent wenige Speicherplatz als in der bisherigen Batch-Version benötigt das neue "Realtime-Isogen" von Zeda. Es wird zusamme, mit dem englischen Tp-Monitor Shadow II ähnlich wie Total mit Environ als integriertes DB/DC-System angeboten (ab 117 000 Mark einmalig oder 3050 Mark monatlich). Das Software-System ist auf "hohen Durchsatz und geringe Maschinenbelastung" ausgelegt und soll vor allem die Benutzer kleiner und mittlerer DV-Anlagen ansprechen. DOS-Anwender benötigen für das integrierte System nur noch eine Partition statt bisher zwei (für TP-Monitor und DB-System - vgl. Abbildungen). Außerdem entfällt die Interpartition-Kommunikation, die jeweils mehrere hundert Instruktionen erfordert (ein einfacher Dateiaufruf nur ein halbes Dutzend). Da das Realtime-Isogen reentrand codiert ist, können mehrere DB-Anforderungen überlappt verarbeitet werden. "Ein Plattenzugriff bei der 3330 dauert 30 msec - die Befehlsausführungszeit bei modernen Maschinen beträgt aber nur 300 nsec", erklärt Zeda-Marketingleiter M. Bauer. "Ein solches Multi-thread-System kann daher während eines I/0-Waits fünf bis zehn Verarbeitungen ausführen." Auch wenn der Speicherplatzbedarf eine zunehmend geringe Rolle spielt. bleiben nach Zeda-Meinung noch genügend Argumente für das neue Isogen übrig. -py