In zwei Jahren zum Großrechnerprofi

28.07.2005
Banken und Finanzdienstleister brauchen weiterhin Mainframe-Spezialisten.

Anwendungsentwickler und Administratoren für Großrechner haben auf dem IT-Arbeitsmarkt noch gute Chancen, weil es in diesem Umfeld kaum Nachwuchs gibt. Diese Lücke will die IT-Akademie Bayern mit ihrer zweijährigen Ausbildung schließen, die im Oktober erneut beginnt.

Das Augsburger Weiterbildungsinstitut hat die Ausbildung zusammen mit Wilhelm Spruth, Professor am Institut für Informatik der Universität Leipzig und Experte für Großrechner, konzipiert. Im Mittelpunkt stehen die Themen Anwendungsentwicklung und Systemtechnik für OS/390 sowie der Betrieb des Rechenzentrums. Die Ausbildung richtet sich an Studienabbrecher der Informatik und Quereinsteiger mit Vorkenntnissen im Banken- und Versicherungswesen.

Gute Berufsaussichten

Voraussetzung sind eine Hoch- beziehungsweise Fachhochschulreife oder ein guter Realschulabschluss. Die Studenten können während ihrer Ausbildung mehrere Mainframe-Systeme benutzen, so dass sie die Theorie mit praktischen Übungen und eigenen Entwicklungsarbeiten untermauern können.

Als potenzielle Arbeitgeber nennt die IT-Akademie Bayern vor allem Ban- ken und Versicherungen, die enorme Datenmengen verarbeiten müssen und darum auch mittelfristig auf Groß- rechner setzen. Laut Rudolf Hanisch, Vorstand der Bayerischen Landes- bank, können große Finanzdienst- leistungsunternehmen noch viele Jahre nicht auf Großrechner verzichten. Mehr Informationen zur Weiterbil- dung gibt es unter www.it-akademie-bayern.de. (am)