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In-Stat: Markt für PC-Chipsätze wächst bis 2009 auf über zehn Milliarden Dollar

02.08.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Aus Sicht von In-Stat erwartet die Hersteller von Computer-Chipsätzen auch in den kommenden Jahren ein florierendes Geschäft. In einer aktuellen Studie prognostizieren die Marktforscher aus Scottsdale, Arizona, dass das Segment von rund 6,9 Milliarden Dollar im laufenden Jahr bis 2009 auf 10,3 Milliarden Dollar anwächst. Chipsätze seien eine wichtige Komponente im PC-Design, erklärte In-Stat-Analyst Chris Kissel in einer Stellungnahme. Um für die künftigen Anforderungen gerüstet zu sein, müsste daher auch deren Design ständig aktualisiert werden. Als Beispiele nennt Kissel die Unterstützung von Multi-Core-Prozessoren, neuen Bus-Architekturen oder Peripherie-Schnittstellen sowie zusätzlichen Features in den Bereichen Virtualisierung und Security. Bis 2009 werden 70 Prozent aller CPUs über integrierte Speicher-Controller verfügen, schätzt In-Stat. Gleichzeitig wird der PCI Express in mehr als 84 Prozent aller Grafik- sowie 98 Prozent aller Peripherieschnittstellen für einen beschleunigten Datentransfer sorgen.

Herausforderung für die Hersteller von PC-Chipsätzen ist es laut In-Stat, den Anforderungen zu genügen und so viele Features wie möglich zu integrieren, ohne finanziell auf die Nase zu fallen. (mb)