Fortschritt der Woche

Im Land des Hechelns

09.05.2003
TOKIO (IDG) - Hier im Bild, das ist Harry, ein 37 Kilogramm schwerer Alaskan Malamute. Harry hat Hunger. Sein Frauchen weiß das, denn sie versteht ihren Liebling.

"Bowlingual" ist kein alter Witz, sondern Manifestation menschlichen Pioniergeists. Natürlich wurde das Gerät in Japan entwickelt, nämlich von der Firma Takara, die sonst für Biotech und Reiswein bekannt ist. Das Prinzip ist simpel: Mikro und Empfänger werden dem Hund umgeschnallt, das Herrchen - in diesem Fall das Frauchen Keiko Egawa - bekommt einen Empfänger in die Hand gedrückt. Dieser zeigt die "Emotionen" des Tieres auf einem Display an, etwa Frustrationen oder dringende sowie drängende Bedürfnisse.

So berichtet Frau Egawa, den Gemütszustand von Harry in 70 Prozent der Fälle korrekt zu interpretieren. Ansonsten sei sie nicht immer sicher, aber: "Vor dem Spaziergang will er immer spielen, und danach hat er stets Hunger." Ab dem Sommer ist das Gerät für rund 120 Dollar auch in den USA erhältlich. (ajf)