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ILO: Frauen werden am Arbeitsplatz noch immer massiv benachteiligt

12.05.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die International Labour Organization (ILO), eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen (UN), hat erstmals einen globalen Bericht zum Thema Diskriminierung am Arbeitsplatz veröffentlicht. ILO-Chef Juan Somavia erklärte, am stärksten benachteiligt würden noch immer Frauen. Sie hätten es ungleich schwerer, Karriere zu machen, und würden zudem meist deutlich schlechter bezahlt als Männer. Als weitere Gründe für Benachteiligung in der Arbeitswelt listet "Time for Equality at Work" unter anderem auch Rasse, HIV-Infektion, Behinderung, Religion und Alter. Viele Arbeitnehmer sähen sich sogar "multipler Diskriminierung" ausgesetzt. Aus Sicht der ILO ist es höchste Zeit, mit den Vorurteilen und stereotypen Denkmuster aufzuräumen, die hauptsächlich für Benachteiligung verantwortlich seien. (tc)