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IDF: Die Nachfolge der PC-Karte ist geklärt

17.09.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im Rahmen des Intel Developer Forum (IDF) in San Jose hat die PCMCIA Special Interest Group den Nachfolger der PC Card präsentiert. Die auf "ExpressCard" getaufte Technik ist kleiner und schneller als die aktuelle. Sie basiert auf USB-2.0- und PCI-Epxress-Schnittstellen, die in kommenden PCs Standard sind. Damit entfällt die Notwendigkeit, im Rechner einen zusätzlichen PC-Karten-Controller zu installieren - was gleichzeitig dazu führen könnte, dass Express-Card-Steckplätze demnächst vermehrt auch in Desktops und nicht wie in der PC-Karten-Vergangenheit vor allem in Notebooks anzutreffen sind.

Die ExpressCard gibt es in zwei Formfaktoren - 34 und 54 Millimeter breit (mit hinten ausgeschnittener Ecke). Beide sind fünf Millimeter dick und 75 Millimeter lang. Zum Vergleich: Eine heutige PC-Karte misst 54 x 5 x 86 Millimeter. Brad Saunders von der PCMCIA SIG erwartet, dass vor allem die schmalen 34-Millimeter-Karten angeboten werden. Für bestimmte Anwendungen - etwa Flash-Speicherleser, Anschlüsse für optische Laufwerke oder GPS-Empfänger - hätten die Hersteller aber nach einem größeren Format verlangt. Erste ExpressCard-Steckplätze sollen in neun Monaten in Desktops und drei Monate später in Portables zu finden sein. (tc)