Der lange Weg zur Innovation

Ideen brauchen einen Schutzraum

17.02.2010
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Karriere und Management in der IT ist ihr Leib- und Magenthema - und das seit über 20 Jahren. Langweilig? Nein, sie entdeckt immer neue Facetten in der IT-Arbeitswelt und im eigenen Job. Sie recherchiert, schreibt, redigiert, moderiert, plant und organisiert.

Sieben Erfolgsfaktoren für Innovation

  1. Innovationskultur: Schaffen Sie Raum für Neues. Begeistern Sie sich und Ihr Unternehmen für Veränderungen.

  2. Verankerung in der Organisation: Innovation ein angemessenes Gewicht zu geben bedeutet, sie im Organigramm und in der Prozesslandkarte gleichwertig mit den Vertriebs- und Produktionseinheiten anzusiedeln.

  3. Personifizierung: Nehmen Sie es persönlich: Menschen machen Innovation. Geben Sie ihnen einen konkreten Ansprechpartner.

  4. Persönlicher Erfolg: Mitarbeiter wachsen mit erfolgreich umgesetzten Innovationen in neue Aufgaben und Verantwortungen hinein und befördern so die eigene Karriere. Das ist viel wertvoller als direkte Vergütungsanreize für innovative Ideen.

  5. Frühe Erfolgsprüfung: Oft werden die Hindernisse unterschätzt, die vor der Markteinführung einer neuen Lösung zu überwinden sind. Konfrontieren Sie Innovationskonzepte von Anfang an mit zu erwartenden Widerständen, vor allem den Marktrisiken.

  6. Schutzraum: Geben Sie Ideen die Chance, durch Gespräche, gemeinsames Nachdenken und Modifizieren zu Konzepten für eine Innovation zu werden. Dazu muss die Idee am Anfang vor dem natürlichen Widerstand des Bestehenden geschützt sein. Sie wird zwar mit allen Hindernissen konfrontiert, aber davon nicht gebremst. Gestoppt wird sie erst, wenn die Protagonisten erkennen, dass sie die Idee nicht so weiterentwickeln können, dass sie den Hindernissen standhält.

  7. Innovationsprozess: Definieren Sie, wie Konzepte umgesetzt werden, sobald sie den Schutzraum verlassen haben. Ein klarer Prozess sorgt für einen möglichst reibungslosen Übergang des Neuen ins Bestehende.