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IDC reduziert Prognose für Itanium-Server

16.01.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Marktforscher der IDC haben ihre Umsatzerwartung für Server auf Basis von Intels "Itanium"-64-Bit-Architektur für das Jahr 2007 von zuvor 8,7 Milliarden Dollar auf 7,5 Milliarden Dollar reduziert. Als Gründe nannten die Experten steigenden Wettbewerb durch unter anderem Advanced Micro Devices. IDC hatte seinen Itanium-Forecast in der Vergangenheit bereits mehrfach gesenkt. Im Jahr 2000 beispielsweise hatten die Auguren noch prophezeit, im Jahr 2004 würden mit solchen Systemen bereits 28 Milliarden Dollar umgesetzt.

Intel bemüht sich um eine optimistischere Marktsicht. "Wir sind insgesamt mit den Fortschritten zufrieden, die Itanium macht", erklärte Konzernsprecher Scott McLaughlin. "2003 haben wir mehr als 100.000 Einheiten ausgeliefert. Wir machen gute Fortschritte gegen RISC-Prozessoren wie IBMs Power oder Sun Microsystems' Ultrasparc." Der 64-Bit-Prozessor Itanium ist nicht voll abwärtskompatibel zu den hauseigenen 32-Bit-CPUs. AMD verfolgt mit seinem "AMD64" einen anderen Ansatz, was Anwendern einen weicheren Umstieg in Richtung 64-Bit-Computing ermöglicht. (tc)