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IDC rechnet weiterhin mit kräftigem Anstieg der IT-Ausgaben

19.08.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach Schätzungen der Marktforschungsgesellschaft IDC werden die weltweiten IT-Investitionen von 850 Milliarden Dollar im Jahr 2002 auf 1,1 Billionen Dollar im Jahr 2007 ansteigen. Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Zuwachsrate von 5,4 Prozent. Getragen wird das Wachstum vor allem von der diskrete Fertigungsindustrie und der Finanzdienstleistungsbranche mit einem Anteil von 13 beziehungsweise zwölf Prozent an den Gesamtausgaben, so die Auguren. Daneben sorgten E-Government-Inititativen dafür, dass Behörden mit einer jährlichen Wachstumsrate von 7,1 Prozent im Jahr 2007 bereits mehr als 126 Milliarden Dollar in IT investierten.

Die Marktforscher schätzen weiterhin, dass die weltweiten Hardwareausgaben in diesem Jahr zwar leicht sinken, bis 2007 jedoch auf 373,7 Milliarden Dollar ansteigen. Die Investitionen in Software sollen 2003 um 4,5 Prozent auf 185,6 Milliarden Dollar wachsen, für IT-Services werden laut IDC in diesem Jahr 366 Milliarden Dollar gezahlt - 2002 belief sich die Gesamtsumme auf nur 354 Milliarden Dollar. (mb)