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IDC: Der Handheld-Markt ist weiter rückläufig

24.04.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Marktforscher der IDC haben vorläufige Zahlen zum weltweiten Handheld-Markt im ersten Quartal 2003 veröffentlicht. Die gesammelten Hersteller setzten im ersten Vierteljahr nur noch 2,45 Millionen Geräte ab, das sind 21,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Hier zeigten sich weiterhin die Folgen des schwachen Verbrauchervertrauens und knapper IT-Budgets, konstatieren die Auguren. Der Markt für PDAs (Personal Digital Assistants) war bereits das ganze Jahr 2002 hindurch rückläufig und leidet IDC zufolge offenbar stärker unter dem weltweiten Wirtschaftsabschwung als die PC-Branche.

Weltweiter Marktführer bleibt mit 881.709 verkauften Einheiten im ersten Quartal 2003 Palm, das damit 36 Prozent Marktanteil erreichte (Q1/2002: 40,2 Prozent), rund doppelt so viel wie der nächste Mitbewerber. Allerdings hatte Palm ein Jahr zuvor noch 1,27 Millionen Geräte abgesetzt, der Rückgang beträgt 30,5 Prozent. Platz zwei belegt HP, das 444.000 iPaqs loswurde und seinen Marktanteil auf 18,1 Prozent steigerte (Vorjahresquartal: 473.000 Stück/15 Prozent Marktanteil). Palmsource-Lizenznehmer Sony verkaufte mit 400.000 Geräten 37,5 Prozent mehr als vor Jahresfrist (250.000) und vergrößerte seinen Marktanteil von 7,9 auf 16,3 Prozent. Newcomer Dell setzte aus dem Stand 159.000 "Axim"-Pocket-PCs ab und erreichte damit 6,5 Prozent Market Share. Vergleichszahlen zum

Vorjahr gibt es für den Direktanbieter logischerweise nicht. Die Top Five komplettiert Toshiba mit um 306 Prozent auf 87.322 gesteigerten Stückzahlen und 3,6 Prozent Marktanteil. (tc)