IBMs Umsatz steigt, der Erlös sinkt

27.10.1989

ARMONK (IDG) - Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres konnte die IBM ihren weltweiten Umsatz um 4,3 Prozent auf 14,3 Milliarden Dollar steigern. Die Netto-Erlöse dagegen sanken von 1,2 Milliarden im letzten Jahr auf 900 Millionen Dollar. Die Einkünfte pro Aktie beliefen sich im dritten Quartal auf 1,51 (2,10) Dollar. Big-Blue-Manager führen die geringeren Erlöse auf eine steigende Leasing-Neigung der Kunden und auf den starken Dollar zurück.

Um den Kurs zu stützen, hat der Vorstand beschlossen, eine Milliarde Dollar zum Rückkauf eigener Aktien bereitzustellen. Insidern zufolge ist das neue Rückkaufprogramm nicht das erste, das IBM durchfuhrt: Während der letzten Jahre sollen die Armonker etwa fünf Milliarden Dollar in solche Rückkaufaktionen investiert haben. Der Vorstandsentschluß erzeugte an der New Yorker Börse ein verhalten positives Echo. Von 101,75 Punkten am 19. Oktober - einem Tiefststand seit zehn Jahren - erholte sich die Aktie etwas und stand am Freitag (21. Oktober 1989) bei 104,5 Punkten.